Die helfenden Hände - unsere Arbeitskreise

KG für uns Pänz e.V.

KG für uns Pänz e.V. Refrath
Der Bauausschuss

Als 1994 die KG gegründet wurde dachte niemand daran dass wir heute 3 Sitzungen und die Proklamation veranstalten werden.

Es fing ganz klein an. Die erste Bühne wurde mit bemalten Laken dekoriert. Es gab einen Siebenerrat mit Pferdchen aus Holzplatten die schon die halbe Bühne zugestellt hat. Später wurde die Burg Kippekausen als Mottowagen gebaut. Ein paar Spanplatten wurden im Keller der Steinbreche zugeschnitten und bemalt. Diese wurden dann am Freitag vor dem Zug an den LKW der Firma Hescheid gehängt und fertig war der KG Festwagen.

Mit den Jahren wuchs die Mitgliederzahl der KG, den Menschen gefällt was wir tun. Somit wuchs auch die Zahl der Helfer, die mit handwerklichem Geschick den Bauausschuss bereichern.
Heute sind alle Gewerke im Bauausschuss vereint. Schreiner, Bühnenbauer, Elektriker, Lackierer, Automechaniker, Telekommunikationstechniker und vieles mehr. Alle bestrebt eine tolle Bühne zu bauen.

Einige Jahre hatten wir auch einen eigenen Wagen. Er wurde uns gespendet von einem Gemüsehändler der in Ruhestand ging. In den 9 Jahren die uns der Wagen begleitete war der Bauausschuss natürlich auch für dessen Gestaltung zuständig. Ob Regen oder Schnee, stets wurde er Karnevals freitag vor der Steinbreche aufgebaut. Die Frauen brachten Brötchen und Kaffee um den Kater von Weiberfasnacht gnädig zu stimmen. Ein oder 2 Konterbier halfen uns bei der Arbeit und wir hatten unseren Spaß.

In den letzten Jahren konnten wir uns mit aller Kraft der Bühnengestaltung widmen.
Größtes Kompliment war, als Cat Balou auf der Bühne standen und sich während des Spielens immer wieder zur Bühne umdrehten. Wir hatten eine Kamellefabrik gebaut, mit Fließband, wackelnder Schütte und vielen liebevollen Details. Die Jungs konnten sich nicht satt daran sehen.

So etwas spornt an. Laßt Euch von der Jubiläumsbühne überraschen...

Die Dekogruppe

Dekogruppe „gerade, aber ein bisschen schief“

Lass uns erzählen, wie es dazu gekommen ist...
Nachdem unsere Dekogruppe zu Beginn zur aus 2 Leuten bestand, bekamen wir im Laufe der Zeit erfreulicherweise Verstärkung.
Im Jahr 2008 und bei unserem Motto „Räfed, e Stück vun Dir un mir“ bastelten wir aus unserem Plakat für Bethanien eine übergroße Taufkirche inkl der Motto-Buchstaben für die Bühne. Da keiner so gerne recht hoch auf die Leiter steigen wollte um die Kirchturmspitze anzubringen, opferte sich Zossi um mit Akkuschrauber bewaffnet, die Leiter hochzusteigen. Ganz akkurat, unter der Anweisung der Dekofeen, versuchte Zossi sein Bestes.

„Ist´s gerade?“ … „ein wenig mehr rechts!“ … „Nein, links!“ … „mit dem roten Ballon noch einen Akzent setzen…“ … “ihr wisst schon, was ich meine…“ … “aber etwas fehlt noch…“ … „vielleicht gerade, aber ein bisschen schief…“ … lautete es.

DAS WAR ES!!! - GERADE, aber ein BISSCHEN SCHIEF! Das Bühnenbild war perfekt!

Die Kirchturmspitze befindet sich seitdem immer noch im Keller der Zossi´s … und natürlich nicht gerade angebrachlt, sondern ein bisschen schief!

Eure Dekogruppe

Die Kostümgruppe

Die Heinzelmädels von Refrath

Vor vielen Jahren gab es, so sagt man, in Köln ein kleines Völkchen, auch als Heinzelmännchen bekannt. Diese ganz besondere Art von Hausgeistern erledigte heimlich bei Nacht die liegengebliebene Arbeit der Menschen.
Ihre emanzipierten Frauen zogen nach Refrath und wurden bekannt als die Kostümmädels.

Wie war`s zu Refrath es vordem

mit Heinzelmädels so bequem!

Einst hatt ne Jeck gar große Pein,

das KG Kostüm sollt fertig sein;

doch er warf hin das Zeug und legte sich

hin auf das Ohr und pflegte sich.
Da schlüpften die Mädels frisch

an den verlassenen Schneidertisch;

sie schnitten und rückten

und nähten und stickten

und fassten 

und passten

und strichen und guckten

und zupften und ruckten

und eh er aus dem Suff erwacht,

war das KG Kostüm gemacht.

Doch nicht bedacht hat dieser Mann,
dass Bedingungen hängen daran.
Denn eins, das sei stets bedacht
ohne Sekt, sie kommen aus dem Arbeitstakt.
drum bring als Jeck wohlwollend dann
den Mädels fleißig Mumm heran.
Dann sitzen für immer sie, in gemütlicher Rund
Montagsabends, für üch, zwischen Stoffen kunterbunt
und planen und messen
und zählen und stecken
und nähen und bügeln.
Der Mumm wird sie beflügeln.

Doch eh der Jeck et selber mäht,
es dat Kostüm für ihn jenäht.
Doch fehlt der Mumm an diesem Ort,

O weh! dann sind sie alle fort!

Man kann nicht mehr vom Suffe ruh‘n,

man muss dann alles selber tun!


In Anlehnung
August Kopisch: Die Heinzelmännchen zu Köln

Der Arbeitskreis Wurfmaterial

Der Arbeitskreis Wurfmaterial besteht aus einer Gruppe von 7 Aktiven der KG.
Zuständig ist er für die Zuggruppe der KG für uns Pänz (Wagengruppe, Reiterchorps und Fußgruppe) sowie für die Kamellespenden der KG.
Neben den Bagagewagen werden hier die Kamelle und die Strüßjer für den Karnevalszug besorgt.

In mehreren Treffen wird die Zusammenstellung der Wurfbeutel für die kommende Session festgelegt und die Bestellungen der Zuggruppenteilnehmer entgegen genommen.
Jeder bestellt, was sein Herz begehrt…

Die Gesamtsumme wird dann in Bestellungen bei Zulieferern umgewandelt. Die Lieferung erfolgt zu einem fest vereinbarten Termin. Anschließend werden die Kamelle in Wurfbeutel verpackt und bis zum großen Tag gelagert.

Da die KG für uns Pänz jährlich bis zu 5000 Euro in Kamellespenden für die Refrather Jugendgruppen investiert, wird denen teilweise hierdurch erst eine Zugteilnahme finanziell ermöglicht.
Die Ausgabe erfolgt am Samstag vor dem Zug, so dass hier noch zugekauft werden kann.

Ansonsten ist der AK-WM schon mal auf Exkursion nach Mallorca geflogen, um die kommende Session in angenehmer Atmosphäre vorzubereiten…

Die Öffentlichkeitsarbeit

Do kütt noch jet!

Der Arbeitskreis Veranstaltung

Do kütt noch jet!

Der Arbeitskreis Zug

Die Zugleiter: Johannes (Jo) Liebing, Horst Lindlahr, Jennifer (Jenni) von Deylen und Norbert Möers

Der Refrather Zug geht immer am Karnevalssamstag durch die Straßen Refraths.
Er setzt sich aus ca. 30 Fußgruppen und 10 Musikkapellen zusammen.

Horst Lindlahr beobachtet das ganze Jahr über die Musikkapellenszene und nimmt Kontakt mit potentiellen Kapellen auf.
Wir pflegen eine Adressenliste der Ansprechpartner der am Zug teilnehmenden Ortsansässigen Vereine, Schulen und Kindergärten.

Die Koordinatoren bekommen per Mail das Zugmotto mitgeteilt (falls es sich noch nicht herumgesprochen hat). Mit diesem Anschreiben werden gleichzeitig die Anmeldeunterlagen und wichtige Informationen für die Zugteilnehmer verschickt.

Wenn mehrere neue Gruppierungen hinzukommen, veranstalten wir einen Informationsabend, um im persönlichen Gespräch offene Fragen zu beantworten und den „Neuen“ Sicherheit für die erste Teilnahme zu vermitteln.
Bei der Stadtverwaltung stellen wir einen Antrag für die Genehmigung des Zuges. Wir bekommen einen Maßnahmenkatalog, aus dem hervorgeht, welche Auflagen zu erfüllen sind.

Nachdem alle Anmeldeunterlagen (TÜV Gutachten der Fahrzeuge, Fahrzeugbescheinigungen und ähnliches) der Zugteilnehmer komplett vorliegen, werden die Unterlagen zur Stadtverwaltung gebracht. Diese erteilt dann einige Zeit später, zumindest bisher, die Genehmigung unseres Zuges.

Im Vorfeld der Karnevalstage findet noch ein Treffen Im Rathaus mit den Koordinatoren der Bergisch Gladbacher Züge statt. In diesem Rahmen tauschen sich Ordnungsamt, Zugleiter, Polizei, Feuerwehr, Städtischer Bauhof und die Abfallwirtschaftsbetriebe über aktuelle Anforderungen aus.
Anfang des Jahres treffen wir drei uns und stellen die Zugreihenfolge zusammen. Auch diese wird dem Ordnungsamt mitgeteilt.
Die Koordination der Straßenabsperrungen obliegt uns als Zugleitung auch.

Vor dem Zug besichtigen wir den Zugweg mehrfach, um eventuelle Schwachstellen beseitigen zu lassen, damit der Zug ohne Komplikationen durchgeführt werden kann.
Nachdem alles geschafft ist, ist es Karnevalssamstag, 14:30 Uhr, Vereine, Kapellen, Polizei, Sanitäter, Ordnungsamt, alle sind da und der Zug geht los. Aller Stress ist vorüber und wir genießen den Zug.